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Island

Hauptstadt: Reykjavík

Island als Reiseziel zwischen Feuer und Eis

Island gilt als außergewöhnliches Reiseziel, das Naturphänomene wie Vulkane, Gletscher, Geysire und Nordlichter auf engem Raum vereint und damit einen unverwechselbaren Rahmen für einen Urlaub abseits klassischer Routen bietet. Wer eine Reise planen möchte, trifft auf gut ausgebaute Infrastruktur, klar strukturierte Routen wie die Ringstraße und eine ausgeprägte Saisonabhängigkeit, die sich stark auf Wetter, Preise und Aktivitäten auswirkt. Damit rückt Island bei der Reiseplanung sowohl für Kurztrips als auch für längere Rundreisen in den Fokus anspruchsvoller Individual- und Naturtouristik.

Kolumbianischer Pazifik, Strände von Choco
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Wetter auf Island

Island Klima

Lage

Island liegt im Nordatlantik, nördlich des Polarkreises, zwischen Grönland und Norwegen. Die Insel erstreckt sich über etwa 103.000 Quadratkilometer und ist der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Geologisch zeichnet sich das Land durch seine Lage auf dem Mittelatlantischen Rücken aus, wo die nordamerikanische und die eurasische tektonische Platte auseinanderdriften. Dadurch entstehen zahlreiche vulkanische Aktivitäten und geothermale Erscheinungen wie Geysire und heiße Quellen. Island ist von Wasser umgeben und hat eine zerklüftete Küstenlinie mit zahlreichen Fjorden, insbesondere im Westen und Norden. Die Hauptstadt Reykjavik liegt im Südwesten der Insel und ist zugleich nördlichste Hauptstadt eines souveränen Staates weltweit.

Karte von Island

Beste Reisezeit für Island

Die beste Reisezeit für Island liegt zwischen Juni und August, wenn die Temperaturen mild sind und die Tageslichtstunden am längsten. In diesen Sommermonaten ist das Wetter verhältnismäßig stabil, was den Zugang zu Naturschauplätzen und Wandergebieten erleichtert. Die Mitternachtssonne sorgt für nahezu 24 Stunden Tageslicht. Für Reisende, die das Nordlicht erleben möchten, sind die Monate von September bis April besonders geeignet, da die Nächte dann lang und dunkel sind. Winterliche Straßenverhältnisse und eingeschränkte Erreichbarkeit einiger Gebiete sollten in der kalten Jahreszeit berücksichtigt werden.

Feiertage und Feste

Der isländische Nationalfeiertag ist der Unabhängigkeitstag am 17. Juni, der an die Selbstständigkeit von Dänemark im Jahr 1944 erinnert. Am 23. Juni wird Mittsommer (Jónsmessa) gefeiert, ein traditionelles Fest mit vielfältigen Bräuchen rund um Natur und Licht. Weihnachten ist in Island ebenso bedeutend und erstreckt sich über den Zeitraum vom 24. bis 26. Dezember, ergänzt durch die besondere Tradition der 13 Weihnachtsspøkelser, die jeweils an den Tagen bis Weihnachten vorkommen. Weitere Höhepunkte sind der isländische Nationalfeiertag am 1. Mai (Tag der Arbeit) und der Versöhnungstag im Juni, der die isländische Friedensbewegung zelebriert.

Tipps für die Reise

Island erfordert aufgrund seiner abgelegenen Lage und wechselhaften Wetterbedingungen eine gute Vorbereitung. Reisende profitieren von robuster, wetterfester Kleidung sowie einer flexiblen Reiseplanung, da Straßen- und Wetterverhältnisse schnell variieren können. Autofahrten auf der Ringstraße ermöglichen eine relativ unkomplizierte Erkundung, jedoch sind Nebenstraßen häufig nur mit Geländewagen befahrbar. Die Nutzung von geothermalen Bädern bietet eine entspannende Möglichkeit, nach Ausflügen in der Natur zu regenerieren. Essen ist tendenziell teurer, es lohnt sich, sich auf lokale Spezialitäten wie frischen Fisch und Lamm einzustellen. Für den Naturgenuss empfiehlt sich respektvoller Umgang mit der Umwelt, um die empfindlichen Ökosysteme zu schützen. Gute Planung und frühzeitige Buchungen in der Hochsaison sind ratsam, um Verfügbarkeiten sicherzustellen.

Beliebte
Reiseziele

Regionen

Reykjavík und Hauptstadtregion

Die Hauptstadtregion mit Reykjavík als kulturellem und wirtschaftlichem Zentrum bietet zahlreiche Museen, Galerien und historische Stätten. Vielfalt zeigt sich in der Architektur, von traditionellen Holzhäusern bis hin zu modernen Bauwerken. Das Kulturleben wird durch Musik, Literatur und Gastronomie geprägt. Attraktionen wie die Hallgrímskirkja, das Konzerthaus Harpa und die Altstadt vermitteln einen umfassenden Eindruck isländischer Lebensart. Die geothermische Aktivität spiegelt sich in Schwimmbädern und der nahen Blauen Lagune wider. Das urbane Angebot ist mit entspannten Cafés, Restaurants und regelmäßig stattfindenden Festivals verbunden.

Besonders geeignet für: Kulturinteressierte, Museums- und Städtereisende, Kulinarisch Interessierte


Südküste

Die Südküste besticht durch schwarze Sandstrände, imposante Wasserfälle und Gletscherzungen. Regionen wie Vík, Skógar und der Nationalpark Skaftafell bieten ideale Bedingungen für Aktivreisende. Die Nähe zu markanten Naturzielen wie dem Seljalandsfoss, dem Skógafoss und dem Gletschersee Jökulsárlón schafft zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen, Fotografie und Naturbeobachtung. Vogel- und Küstenliebhaber finden an der Südküste eine beeindruckende Vielfalt.

Ideal für: Wanderer, Nationalpark-Besucher, Naturbeobachter


Westfjorde

Die Westfjorde zählen zu den ursprünglichsten Gebieten Islands. Tiefe Fjorde, steile Klippen und abgelegene Dörfer prägen diese nordwestliche Region. Besonders der Vogelfelsen Látrabjarg lockt zahlreiche Naturbeobachter an. Die Region eignet sich für längere Roadtrips abseits touristischer Hauptwege. Heiße Quellen, kleine Museen und traditionelle Fischerdörfer vermitteln Einblicke in das Leben der isländischen Peripherie. Die Straßenbedingungen sind teils anspruchsvoll, weshalb sich diese Region besonders für flexible und abenteuerlustige Reisende eignet.

Empfehlenswert für: Individual- und Backpacker, Naturbeobachter


Ostfjorde

Die Ostfjorde sind durch zerklüftete Küstenlinien, kleine Fischerdörfer und bewaldete Täler geprägt. Die Region ist weniger frequentiert als andere Landesteile, offenbart aber intensive Naturerlebnisse und lokale Kultur. Wanderwege führen durch einsame Landschaften und vorbei an Wasserläufen. Die Fjorde bieten ideale Voraussetzungen für individuelle Erkundungen oder entspannte Roadtrips. Die Tierwelt ist vielfältig, mit Chancen auf Sichtungen von Rentieren.

Attraktiv für: Roadtrip-Reisende, Naturbeobachter


Die Hauptstadtregion liegt im Südwesten in Küstennähe. Die Südküste erstreckt sich entlang des Atlantiks zwischen Reykjavík und dem Osten. Westfjorde liegen abgelegen im äußersten Nordwesten und sind von tiefen Buchten durchzogen. Die Ostfjorde nehmen den nordöstlichen Küstenbereich ein und sind durch ihre zerklüftete Topografie gekennzeichnet. Die Regionen zeigen die geografische und landschaftliche Vielfalt Islands von urbanen Zentren über Küstenlandschaften bis hin zu abgelegenen Naturarealen.

Wichtige Städte

Reykjavik

Reykjavik ist die Hauptstadt Islands und das kulturelle sowie wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt bietet eine lebendige Mischung aus moderner Architektur und historischen Bauwerken, darunter die markante Hallgrímskirkja. Zahlreiche Museen, Theater und Galerien spiegeln die isländische Kultur und Geschichte wider. Reykjavík ist zudem Ausgangspunkt für viele Ausflüge in die umliegende Natur, darunter der berühmte Golden Circle. Die Stadt überzeugt durch eine vielfältige Gastronomieszene mit frischen Meeresfrüchten und lokalen Spezialitäten.

Ideal für: Kulturinteressierte, Museums- und Städtereisende, Kulinarisch Interessierte

Akureyri

Akureyri, oft als „Hauptstadt des Nordens“ bezeichnet, ist die zweitgrößte Stadt Islands. Sie liegt in einer spektakulären Landschaft an der Eyjafjörður-Bucht und ist bekannt für ihren botanischen Garten, der mit zahlreichen arktischen Pflanzenarten aufwartet. Akureyri bietet eine gute Infrastruktur für Sport- und Naturbegeisterte, inklusive Möglichkeiten zum Walbeobachten und Skifahren. Die Stadt wirkt traditionell isländisch und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Ausflüge in Nordisland.

Vor allem interessant für: Nationalpark-Besucher, Wintersportler, Naturbeobachter

Seyðisfjörður

Seyðisfjörður ist ein kleiner, malerischer Ort im Osten Islands, eingebettet in einen tiefen Fjord und umgeben von steilen Bergen. Bekannt für seine farbenfrohen Holzhäuser, zieht Seyðisfjörður Besucher mit einer authentischen, ruhigen Atmosphäre an. Die Stadt pflegt eine lebendige Kunstszene mit Galerien und kleinen Festivals. Die umliegende Natur ist ideal für Wanderungen und das Erkunden abgelegener Pfade.

Besonders geeignet für: Individual- und Backpacker, Wanderer, Naturbeobachter

Ísafjörður

Ísafjörður liegt im Westen Islands in den Westfjorden und gilt als Zugangstor zu einer der unberührtesten Regionen des Landes. Die Stadt besitzt einen historischen Hafen und ist bekannt für ihre traditionellen Gebäude sowie Museen zur lokalen Geschichte. Ísafjörður ist Ausgangspunkt für Wildnis-Touren, Wanderungen und Vogelbeobachtung in einem oft rauen, aber beeindruckenden Fjord-Landschaftsbild.

Empfehlenswert für: Nationalpark-Besucher, Trekking- und Outdoorfans, Naturbeobachter

Húsavík

Húsavík an der Nordküste ist eine der führenden Destinationen für Walbeobachtung in Island. Die Stadt verbindet charmanten Kleinstadtcharme mit Aktivitäten im Bereich Ökotourismus und Meeresschutz. Neben Bootsfahrten zu den Walen können Besucher das Walmuseum besuchen und die isländische Kultur anhand lokaler Veranstaltungen erleben. Die Umgebung bietet ebenfalls Wanderwege mit Ausblicken auf das Meer und die Fjorde.

Vor allem interessant für: Naturbeobachter, Nationalpark-Besucher, Aktiv & Outdoorfans

Egilsstaðir

Egilsstaðir ist das wichtigste Versorgungszentrum im Osten Islands und ein Ausgangspunkt für Erkundungen der umliegenden Wald- und Seenlandschaft. Die Stadt bietet einfache Zugänge zu Wanderwegen, Angelmöglichkeiten und kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Heimatmuseum. Die Region ist weniger touristisch erschlossen, was Besucher zu einer ruhigen Entdeckungstour einlädt.

Besonders geeignet für: Trekking- und Outdoorfans, Wandere, Ruhesuchende

Selfoss

Selfoss liegt im Süden Islands und ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, der Zugänge zu vielen Naturattraktionen wie dem Wasserfall Gullfoss und dem Nationalpark Þingvellir ermöglicht. Die Stadt bietet eine überschaubare Infrastruktur mit Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten und ist ein beliebter Zwischenstopp für Reisende auf dem Ringweg. Selfoss ist modern, aber funktional und liegt nah an bekannten geothermischen Gebieten.

Empfehlenswert für: Kurz- und Pauschalurlauber, Komfort- und Sicherheitsorientierte, Familien mit Kindern

Höfn

Höfn liegt an der Südostküste Islands und ist bekannt für seine Lage am Rand des Vatnajökull-Nationalparks, Europas größtem Gletscher. Die Stadt ist berühmt für ihre Hummergerichte und verbindet Kulinarik mit beeindruckenden Naturlandschaften. Von hier aus starten viele Touren zu Gletschern, Lagunen und Fjorden. Höfn besitzt eine kleine Hafenanlage und ein museales Angebot zur Geschichte der Region.

Ideal für: Wein- und Gourmetreisende, Nationalpark-Besucher, Kulinarisch Interessierte

Vestmannaeyjar (Heimaey)

Die Insel Vestmannaeyjar und insbesondere die Stadt Heimaey sind bekannt für einen spektakulären Vulkanausbruch 1973, der die Landschaft nachhaltig prägte. Neben der geologischen Bedeutung bietet die Stadt einen Einblick in die isländische Inselkultur mit Museen und Festivals. Wandern, Vogelbeobachtung, vor allem Papageitaucher, sowie das Meer prägen das Erlebnis.

Besonders geeignet für: Naturbeobachter, Trekking- und Outdoorfans, Kulturinteressierte


Die ausgewählten Städte verteilen sich über die unterschiedlichen Regionen Islands: Reykjavik und Selfoss im Südwesten, Akureyri und Húsavík im Norden, Egilsstaðir im Osten, Ísafjörður im Westen sowie Seyðisfjörður und Höfn im Osten bzw. Südosten. Diese Auswahl deckt viele Facetten der isländischen Landschaft und Kultur ab, von urbanem Leben bis zu abgelegener Natur. Ideal ist die Kombination von Naturerlebnissen, Kulturentdeckung und kulinarischem Erlebnis in einer abwechslungsreichen Balance. Reykjavik, Akureyri, Seyðisfjörður, Ísafjörður und Höfn gehören zu den Must-Visit-Orten für umfassende Islandreisen, da sie alle wesentliche Aspekte des Landes repräsentieren. Eine Reise, die diese fünf Städte sinnvoll verbindet, ermöglicht ein breites Spektrum von Stadtleben, Naturerlebnis und regionaler Identität.

Sehenswürdigkeiten in Island

Touristische Highlights

Þingvellir-Nationalpark – Historischer Versammlungsort und Geopark

Þingvellir ist eine bedeutende historische Stätte Islands, an der das erste isländische Parlament zusammenkam. Der Nationalpark bietet zugleich beeindruckende geologische Formationen, darunter Spalten und Gräben, die durch die Tektonik zwischen der nordamerikanischen und eurasischen Platte entstanden sind. Die Kombination aus kultureller Bedeutung und markanter Vulkanlandschaft macht Þingvellir zu einem Muss für Nationalpark-Besucher und Geschichtsfreunde.

Besonders geeignet für: Nationalpark-Besucher, Geschichts- und Architekturfreunde

Gullfoss – Mächtiger Wasserfall und Naturwunder

Der Wasserfall Gullfoss besticht durch sein imposantes Wasservolumen und seine zweistufige Fallstruktur. Er gehört zu den bekanntesten Naturattraktionen Islands und bietet spektakuläre Fotomotive. Der Wasserfall liegt eingebettet in eine karge, nahezu unberührte Landschaft und ist über gut ausgebaute Wege erreichbar, was ihn für breite Reisegruppen zugänglich macht.

Ideal für: Nationalpark-Besucher, Familien mit Kindern

Mývatn-See – Vulkanische Landschaft und Vogelbeobachtung

Der Mývatn-See zeichnet sich durch seine vulkanische Umgebung mit Kratern, Lavahöhlen und dampfenden Schwefelfeldern aus. Besonders attraktiv ist die vielfältige Vogelwelt, was den See zu einem interessanten Ziel für Naturbeobachter macht. Die teils skurrilen Formationen und das milde Klima in der Region laden zu Wanderungen und Erkundungen ein.

Vor allem interessant für: Naturbeobachter, Wanderer

Húsavík – Walsichtungszentrum und Küstenort

Der kleine Küstenort Húsavík gilt als einer der besten Orte zur Walbeobachtung in Europa. Die ruhige Lage und die direkte Nähe zu Fanggebieten machen die Bootsfahrten für Wassersportler und Naturfreunde attraktiv. Daneben bietet der Ort Museen und eine charmante, ruhige Atmosphäre abseits der großen Touristenzentren im Süden Islands.

Attraktiv für: Wassersportler, Naturbeobachter

Skógarfoss – Wasserfall und Kulturdenkmal

Skógarfoss beeindruckt nicht nur durch seine gewaltige Breite und Höhe, sondern auch durch seine Lage am Ende eines malerischen Tales. Ein historisches Museum im nahegelegenen Ort Skógar zeigt traditionelle isländische Handwerkskunst und Alltagskultur. Die Kombination aus Naturerlebnis und kultureller Tiefe macht Skógarfoss besonders reizvoll.

Empfehlenswert für: Kulturinteressierte, Nationalpark-Besucher

Þórsmörk – Naturparadies und Trekkingziel

Þórsmörk ist ein naturbelassenes Tal im Hochland, umgeben von Gletschern und Vulkanen. Es zählt zu den besten Trekkingregionen Islands mit gut markierten Pfaden und unberührter Landschaft. Wegen der abenteuerlichen Anreise ist es besonders für erfahrene Outdoorfans und Langzeitreisende geeignet, die intensive Naturerlebnisse suchen.

Ideal für: Trekking- und Outdoorfans, Langzeitreisende

Reykjavík – Hauptstadt und kulturelles Zentrum

Reykjavík ist das politische und kulturelle Herz Islands mit einer Mischung aus moderner Architektur und historischen Gebäuden. Museen, Galerien und ein vielfältiges kulinarisches Angebot kennzeichnen die Stadt. Als Ausgangspunkt für viele Reisen ist Reykjavík zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.

Besonders geeignet für: Museums- und Städtereisende, Kulinarisch Interessierte

Vatnajökull-Nationalpark – Gletscher und Eiswelten

Der Vatnajökull ist Europas größter Gletscher und prägt die gleichnamige Nationalparkregion mit Gletscherzungen, Eislagunen und tiefen Schluchten. Die Kombination aus Eis, Wasserfällen und beeindruckenden Naturformationen zieht vor allem Naturliebhaber und Actionreisende an. Geführte Touren bieten Zugang zu Eishöhlen und alpinen Landschaften.

Vor allem interessant für: Nationalpark-Besucher, Action- und Adrenalinreisende

Reykjanes-Halbinsel – Vulkanisches Küstengebiet und Thermalquellen

Die Reykjanes-Halbinsel zeichnet sich durch eine rauhe Küstenlinie mit zahlreichen Vulkanen und geothermischen Zonen aus. Besonders die vielfältigen Thermalquellen und das Blue Lagoon Spa machen sie zu einem attraktiven Ziel für Erholungssuchende. Gleichzeitig bietet die Region eine gute Gelegenheit für kurze Wanderungen in spezieller Vulkanlandschaft.

Empfehlenswert für: Wellness- und Spa-Reisende, Ruhesuchende

Ásbyrgi-Canyon – Unterschätzte Schlucht mit Wald

Der Ásbyrgi-Canyon im Norden Islands ist eine stille, grüne Schlucht mit hohem geologischen und ökologischen Wert. Er bietet Spazierwege entlang felsiger Klippen und ruhige Waldflächen, die im Kontrast zur sonst rauen Umgebung stehen. Diese besondere Atmosphäre macht den Canyon für Wanderer und Naturbeobachter interessant, die abseits der bekannteren Routen suchen.

Ideal für: Wanderer, Naturbeobachter

Hveragerði – Geothermische Gemeinde und Gartentäler

Hveragerði ist eine kleine Stadt, die von geothermischer Energie geprägt wird. In den umliegenden Tälern befinden sich natürliche heiße Quellen und vielfältige botanische Gärten. Die Gegend ist sowohl für Spaziergänge als auch für Wellnessangebote geeignet und bietet Einblick in die Nutzung geothermischer Kraft.

Besonders geeignet für: Wellness- und Spa-Reisende, Ruhesuchende


Die vorgestellten Highlights verteilen sich überwiegend auf die südlichen und nördlichen Küstenregionen sowie das isländische Hochland. Während die Nationalparks und Gletschergebiete zentral im Hochland liegen, finden sich Kultur- und Städtesehenswürdigkeiten in der Hauptstadtregion und entlang der Küste.

Diese Auswahl verbindet Naturwunder und kulturelle Attraktionen sinnvoll miteinander und ermöglicht eine vielseitige Reise durch Island. Die Kombination von Wanderungen im Hochland, Stadtbesichtigungen und entspannenden Thermalbädern schafft einen ausgewogenen Einblick in die vielfältigen Facetten des Landes.

Nationalparks in Island

Þingvellir-Nationalpark

Der Þingvellir-Nationalpark liegt im Südwesten Islands und ist vor allem wegen seiner geologischen und historischen Bedeutung bekannt. Die Landschaft zeichnet sich durch die sichtbare Spalte zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen tektonischen Platte aus, was den Park zu einem der wenigen Orte weltweit macht, an denen Kontinentaldrift erlebbar ist. Zudem war Þingvellir der Sitz des ältesten Parlaments der Welt, das im Jahr 930 gegründet wurde. Die Kombination aus außergewöhnlichen Naturphänomenen und Geschichte macht diesen Park für viele Besucher zu einem wichtigen Ziel im Land.

Vatnajökull-Nationalpark

Der Vatnajökull-Nationalpark umfasst den größten Gletscher Europas und eine Vielzahl an Landschaftstypen vom Gletschereis über Vulkanlandschaften bis zu Wasserfällen und Hochlandebenen. Er erstreckt sich im Südosten Islands und bietet zahlreiche Naturerlebnisse wie Gletscherwanderungen und Besuche von Eishöhlen. Die Vielfalt der Landschaftsformen sowie der wichtige Schutz großer Naturräume machen den Park zu einem zentralen Gebiet für Natur- und Outdoorinteressierte.

Snæfellsjökull-Nationalpark

Der Snæfellsjökull-Nationalpark befindet sich auf der Halbinsel Snæfellsnes im Westen Islands. Er ist bekannt für den markanten Gletscher Snæfellsjökull, einen erloschenen Vulkan, der die Landschaft prägt. Dieser Park bietet eine Kombination aus Vulkanlandschaften, Lavahöhlen, Küstenabschnitten und arktischer Flora und Fauna. Aufgrund seiner Naturvielfalt und der inspirierenden Landschaft zieht er viele Besucher an, die Ruhe und Naturerlebnisse suchen.

Inseln

Vestmannaeyjar (Westmännerinseln)

Die Vestmannaeyjar sind eine Inselgruppe vor der Südwestküste Islands und zeichnen sich durch eine vulkanische Landschaft aus, die nach einem Ausbruch im 20. Jahrhundert weiter geprägt wurde. Die Hauptinsel Heimaey ist bewohnt und bietet eine Mischung aus natürlicher Schönheit, Vogelkolonien und geologischen Besonderheiten. Die Inselgruppe ist ein beliebtes Ziel für Vogelbeobachtungen, insbesondere von Papageitauchern, sowie für Aktivitäten wie Wandern und Angeln.

Grímsey

Grímsey ist eine kleine Insel nördlich der Hauptinsel Islands und liegt nahe dem Polarkreis. Sie ist bekannt für ihre arktische Tierwelt, darunter große Vogelkolonien, und ihre abgelegene, ruhige Atmosphäre. Besucher schätzen die Insel für Naturbeobachtungen und das Erlebnis, einen Polarkreis zu überschreiten. Aufgrund der besonderen Lage bietet Grímsey zudem einen Einblick in die nordischen Inselkulturen.

Hrísey

Hrísey befindet sich im Norden Islands im Eyjafjörður und gilt als eine der wenigen bewohnten Inseln des Landes. Die Insel ist von Wäldern geprägt, was in Island eine ungewöhnliche Erscheinung ist. Diese grüne Oase bietet ruhige Landschaften, Vogelbeobachtungsmöglichkeiten und Besuche historischer Stätten. Hrísey ist wegen seiner naturnahen Atmosphäre ein wichtiges Ziel für Besucher, die Abgeschiedenheit und Natur suchen.

Essen und Trinken in Island

Hákarl – fermentierter Grönlandhai

Hákarl ist ein traditionelles isländisches Gericht, das aus fermentiertem Grönlandhai besteht. Die Zubereitung ist aufwendig und umfasst mehrere Monate der Fermentation und anschließende Trocknung, um die giftigen Bestandteile abzubauen. Geschmackslich gilt Hákarl als intensiv und teilweise herausfordernd, was es zu einer absoluten Spezialität macht. Es wird oft bei Festen oder als Teil kultureller Feiern serviert und symbolisiert die raue Lebensweise in Island. Aufgrund seines ungewöhnlichen Aromas gilt es als ein Gericht, das insbesondere von Einheimischen geschätzt wird.

Plokkfiskur – isländischer Fischauflauf

Plokkfiskur ist ein rustikaler Eintopf aus gekochtem Fisch, meist Kabeljau oder Schellfisch, vermengt mit Kartoffeln, Zwiebeln und einer cremigen Sauce. Dieses Gericht ist fester Bestandteil der alltäglichen Ernährung und findet sich sowohl in Haushalten als auch in traditionell geführten Restaurants. Es repräsentiert die Nutzung regional verfügbarer Zutaten wie frisch gefangenen Fisch und heimische Kartoffeln und steht für die schlichte, aber nahrhafte isländische Hausmannskost.

Skyr – isländisches Milchprodukt

Skyr ist ein dickflüssiges, joghurtähnliches Milchprodukt mit mildem Geschmack und hoher Proteindichte. Es wird seit Jahrhunderten in Island hergestellt und hat sowohl als Frühstückszutat als auch als Snack in der modernen Küche seinen festen Platz. Skyr erfreut sich zunehmender Beliebtheit über die Landesgrenzen hinaus. Es wird häufig pur gegessen oder mit Früchten und Süßungsmitteln kombiniert und zeigt die Bedeutung von Milchprodukten in der isländischen Ernährung.

Harðfiskur – getrockneter Fisch als Snack

Harðfiskur gilt als klassischer isländischer Snack und besteht aus getrocknetem, meist getrüffeltem Fisch, vorwiegend Kabeljau oder Schellfisch. Er wird roh gegessen und in der Regel mit Butter als Brotaufstrich kombiniert. Harðfiskur ist an vielen Straßenständen und in Lebensmittelgeschäften erhältlich und reflektiert die traditionelle Konservierungsmethode in einer Region mit langer Fischereigeschichte. Der Snack ist besonders bei Kindern und Fischliebhabern beliebt und wird häufig unterwegs oder zu Hause konsumiert.

Brennivín – der isländische Aquavit

Brennivín ist ein klarer, würziger Schnaps mit Kümmel, der traditionell während festlicher Anlässe und vor allem zu isländischen Spezialitäten wie Hákarl gereicht wird. Der Alkoholgenuss ist Teil sozialer Riten auf Island und hat eine lange kulturelle Bedeutung. Er wird oft mit dem Beinamen „Schwarzer Tod“ assoziiert, nicht zuletzt wegen seines intensiven Aromas. Brennivín ist in Bars, bei Festen und gelegentlich auch in Restaurants gegen Ende einer Mahlzeit präsent.

Pylsur – isländischer Hotdog

Pylsur sind isländische Hotdogs aus Lamm-, Rind- und Schweinefleisch und zählen zu den populärsten Schnellimbissen des Landes. Sie werden mit verschiedenen Saucen wie Ketchup, Senf, roter Zwiebelmarmelade und knusprigen Zwiebeln serviert. Häufig an Straßenständen und Imbissen in Städten wie Reykjavík erhältlich, symbolisiert der Pylsur die isländische Adaption internationaler Esskultur mit offenen, unkomplizierten Zutaten. Dieses Streetfood erfreut sich großer Beliebtheit bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen.

Rúgbrauð – dunkles Roggenbrot

Rúgbrauð ist ein traditionelles isländisches Roggenbrot, das durch langsames Backen, oft in Erdlöchern oder Dampfübern, eine sehr dichte und leicht süßliche Kruste erhält. Dieses Brot ist fester Bestandteil von Frühstücken und Abendessen, besonders als Beilage zu Fisch und Butter. Es reflektiert die Anpassung an das raue Klima und den respektvollen Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Das dunkle Brot wird sowohl im alltäglichen Familienessen als auch bei besonderen Anlässen angeboten.

Die isländische Küche trumpft mit einer Kombination aus zeitlosen Traditionen und regional verfügbaren Produkten auf. Sie lebt von der Verarbeitung frischer Fisch- und Milchprodukte sowie grundsoliden, einfachen Zutaten wie Roggen und Kartoffeln. Einfluss der nordischen Nachbarländer und der eigenen Kultur manifestiert sich in klaren, oftmals schlichten Geschmacksprofilen ohne große Schärfe, begleitet von deftigen Beilagen wie Roggenbrot und Butter. Besonders lohnenswert sind kulinarische Erlebnisse auf lokalen Märkten und in klassischen Restaurants, die traditionelle Gerichte und Snacks in authentischem Ambiente anbieten.

Typische Spezialitäten wie Hákarl, Plokkfiskur, Skyr, Harðfiskur und der isländische Pylsur spiegeln dabei die Vielfalt wider, die die Küche Islands lebendig hält. Um die isländische Küche in ihrer Gesamtheit zu verstehen, ist das Probieren dieser fünf Gerichte und Produkte empfehlenswert. Die isländische Esskultur offenbart sich am besten in einer Kombination aus alltäglichen Mahlzeiten und Festessen, die Einblicke in das Leben im hohen Norden geben.

Spezielle Unternehmungen in Island

Gletscherwanderung auf dem Vatnajökull

Die Gletscherwanderung auf dem Vatnajökull, Europas größtem Gletscher, zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen Islands. Geführt durch erfahrene Guides, führt die Tour sicher über Eislandschaften mit Spalten, blauen Eisformationen und schimmernden Höhlen. Die Weite und Ruhe des Gletschers vermitteln eine besondere Verbundenheit zur Natur. Die Region liegt im Südosten des Landes, gut erreichbar von der Ringstraße und dem Nationalpark Vatnajökull. Diese Wanderungen bieten Einblicke in ein sich wandelndes Ökosystem und sind auch für ambitionierte Outdoorfans eine anspruchsvolle Herausforderung.
Besonders geeignet für: Trekking- und Outdoorfans, Naturbeobachter

Nordlicht-Beobachtung abseits der Städte

Außerhalb der städtischen Lichterinseln bietet Island ideale Bedingungen, um das faszinierende Nordlicht zu erleben. Besonders in abgelegenen Regionen wie dem Westfjords oder dem Hochland erscheinen die Polarlichter in beeindruckender Klarheit und Farbintensität. Bewusstes Warten bei kalten, klaren Winternächten wird mit spektakulären Himmelsfarben belohnt. Neben Wanderungen oder nächtlichen Fototouren bieten einige Farmen und einfache Hütten Unterkünfte, die spezielle Nordlichtpakete anbieten. Dieses Erlebnis stellt eine Mischung aus Naturbeobachtung und ruhiger, meditativer Stimmung her.
Ideal für: Naturbeobachter, Ruhesuchende

Islandpferde-Reittouren in der Region Þórsmörk

Reittouren auf Islands charakteristischen Pferden sind eine authentische Möglichkeit, die wilde Landschaft des Landes zu erkunden. Besonders die Region Þórsmörk im Süden bietet gut ausgebaute Pfade durch Wälder, Flusstäler und Vulkankrater. Das einzigartige Gangbild der Pferde sowie das enge Verhältnis zwischen Reiter und Tier ermöglichen ein intensives Naturerlebnis. Reiter mit mittlerer Erfahrung finden hier abwechslungsreiche Strecken abseits der Haupttouristenrouten. Die Begegnung mit der traditionellen Reitweise trägt kulturell zur Entdeckung Islands bei.
Empfehlenswert für: Wanderer, Individual- und Backpacker

Kulinarische Entdeckungen auf dem Fischmarkt in Reykjavík

Der Fischmarkt (Fiskmarkaðurinn) in Reykjavík ist kein klassischer Markt im herkömmlichen Sinne, bietet jedoch eine gute Gelegenheit, die isländische Küche jenseits der bekannten Gerichte kennenzulernen. Moderne Restaurants und kleine Stände an ausgewählten Orten servieren lokale Spezialitäten vom frischen Kabeljau bis zu fermentiertem Hai. Die Kombination aus traditionellen Zutaten und innovativen Zubereitungen spiegelt die dynamische Esskultur Islands wider. Dieses kulinarische Erlebnis lohnt sich für Genießer, die abseits touristischer Massen die Esskultur intensiv erleben wollen.
Besonders geeignet für: Kulinarisch Interessierte, Markt- und Street-Food-Entdecker

Rafting auf dem Hvítá-Fluss bei Gullfoss

Der Hvítá-Fluss im Südwesten Islands bietet auf der Strecke nahe Gullfoss spannende Wildwasserabschnitte, die sich für Rafting-Touren anbieten. Die Route verbindet Action mit spektakulären Naturattraktionen, darunter Schluchten, Wasserfälle und bizarre Lavaformationen. Rafting ist für sportliche Abenteuerlustige eine attraktive Möglichkeit, die rohe Natur Islands intensiv zu erleben und Wasserherausforderungen mit Sicherheit zu meistern. Die Flusslandschaft zeigt eindrucksvoll die vulkanisch geprägte Topografie.
Attraktiv für: Wassersportler, Action- und Adrenalinreisende

Hochland-Roadtrip über die Kjölur-Route

Die Kjölur-Route, eine Hautpstrecke durch Islands Innland, verbindet den Norden und Süden und durchquert unberührte Hochlandlandschaften mit geothermalen Zonen, Geysiren und oft schneebedeckten Vulkanlandschaften. Die Fahrt verlangt ein entsprechendes Fahrzeug, belohnt aber mit wechselnden Panoramen und einer kaum bevölkerten Gegend. Menschliche Infrastruktur ist spärlich und dem rauen Klima angepasst. Für Individualreisende bietet dieser Roadtrip ein echtes Wildnis- und Freiheitserlebnis mit Gelegenheit zur Begegnung isländischer Hochlandkultur.
Ideal für: Roadtrip-Reisende, Individual- und Backpacker

Besuch von Reykjavík Pride und lokalen Festivals

Neben der bekannten isländischen Natur gibt es in der Hauptstadt Reykjavík ein aktives kulturelles Leben mit Festivals wie dem Reykjavík Pride oder dem Iceland Airwaves Musikfestival. Diese Veranstaltungen zeigen das weltoffene und kreative Island jenseits von Eisbergen und Geysiren. Oft verbinden sie Straßenkunst, Livemusik und vielfältige kulinarische Angebote. Die Festivals bieten eine gute Gelegenheit, Land und Leute in entspannter, urbaner Atmosphäre kennenzulernen und zeitgenössische Kultur mit lokaler Lebensart zu erleben.
Vor allem interessant für: Kulturinteressierte, Mehrgenerationen-Reisende

Whale Watching im Norden bei Húsavík

Die kleine Stadt Húsavík an der Nordküste gilt als einer der besten Orte, um Wale in freier Wildbahn zu beobachten. Die Gewässer ziehen verschiedene Arten an, darunter Buckelwale, Zwergwale und Minkwale. Die Touren starten direkt vom Hafen und dauern wenige Stunden. Das langsame Heranfahren an die Tiere und die Möglichkeit, das Verhalten der Meeressäuger in ihrem natürlichen Lebensraum zu studieren, machen diesen Ausflug besonders lohnend. Wissenschaftliche Begleitung vor Ort sorgt für verantwortungsvolle Beobachtung.
Besonders geeignet für: Naturbeobachter, Familien mit Kindern

Heiße Quellen-Baden im weniger bekannten Landmannalaugar

Landmannalaugar im Hochland ist bekannt für bunte Rhyolithberge und ein ausgedehntes Netz von Wanderwegen. Weniger frequentiert als die klassischen Thermalbäder im Süden bietet der natürliche heiße Fluss in Landmannalaugar eine authentische Gelegenheit zur Entspannung inmitten surrealer Landschaften. Diese heiße Quelle ist ohne große Infrastruktur zugänglich, was das Erlebnis besonders naturnah macht. Ein Bad hüllt in eine Atmosphäre aus Mineralien und Ruhe nach intensiven Wanderungen.
Empfehlenswert für: Wanderer, Ruhesuchende

Vogelbeobachtung auf den Westfjorden

Die Westfjorde im Nordwesten Islands sind ein noch wenig touristisch erschlossener Landstrich mit spektakulären Klippen, ideal für Vogelbeobachter. Besonders die Látrabjarg-Klippen bieten Brutstätten für Papageitaucher, Trottellummen und Eissturmvögel. Die menschenleere Landschaft kombiniert Wildnis mit sehr guten Sichtmöglichkeiten. Die beste Zeit für Beobachtungen ist von Frühling bis Sommer. Das Gebiet ist zudem reizvoll für Wanderungen und den Kontakt zu einer ursprünglichen Natur, in der intensive Tierbeobachtungen mit Erholung verbunden werden können.
Besonders geeignet für: Naturbeobachter, Wanderer


Die vorgestellten Erlebnisse verteilen sich weitflächig über Island. Die Gletscherwanderungen und Hochlandreisen erschließen vor allem das Innere und die südlichen Regionen, während das Whale Watching und die Vogelbeobachtung an Nordküste und Westfjorden stattfinden. Reykjavík präsentiert sich als kultureller Mittelpunkt mit Festivals und kulinarischem Flair. Die Wassersportaktivitäten und Nordlichtbeobachtungen ergänzen das Spektrum an Naturerlebnissen. Die Auswahl richtet sich an Reisende mit Interesse an aktivem Naturerlebnis, kulturhistorischen Akzenten, Genuss sowie Erholung in einzigartiger Landschaft.

Top-Must-Do-Erlebnisse wie Gletscherwanderung auf dem Vatnajökull, Whale Watching bei Húsavík, Nordlicht-Beobachtung, Rafting auf dem Hvítá-Fluss und der Hochland-Roadtrip über die Kjölur-Route fangen die Vielfalt Islands überzeugend ein. Diese Highlights lassen sich in einer durchdachten Reiseroute miteinander kombinieren, um sowohl aktive Naturerkundung als auch kulturelle Erlebnisse abzudecken, wodurch ein umfassendes und ausgewogenes Island-Erlebnis entsteht.

Wüstenreise-Nomaden des Herzens

Nomaden des Herzens

24. März bis 04. April 2026 +++Wüstenreise für Frauen und Männer+++ Wüsten gehören zu den weisesten Lehrern: ihre herrliche Abgeschiedenheit, ihre atemberaubende Schönheit, ihre goldene Stille, ihre Zeitlosigkeit und Weite, ihre geschichtsträchtige Landschaft. Während unseres außergewöhnlichen Nomadenabenteuers vom 24. März bis 04. April 2026 wird uns die Sinai-Wüste in Ägypten die Zeit und den Raum geben, um uns wieder mit der Natur und mit unserer Urkraft zu verbinden.
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Botschaften / Konsulate

Deutsche Botschaft in Reykjavik

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Adresse: Laufásvegur 31, 101 Reykjavík
Website: https://reykjavik.diplo.de/is-de
E-Mail: info@reykjavik.diplo.de
Telefon: +354 561 6560

Quelle: Auswärtiges Amt und offizielle Website der jeweiligen Vertretung
(Stand: 15.02.2026).

 

 

Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland

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