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Meine spiri­tu­elle Reise: Vom Ruf der Wüste zum Ankommen bei mir selbst

Mich hatte plötzlich die Wüste gerufen. Sehr deutlich. Sehr klar.

Es war eine Stimme, die ich zuvor nicht kannte – leise und zugleich unüber­hörbar. Nie hatte ich davon geträumt, in die Wüste zu fahren. Im Gegenteil: Meine Sehnsucht galt dem Meer, den Wellen, dem Rauschen des Wassers. Und doch war da dieses neue, unwi­der­steh­liche Ziehen. Ich folgte ihm – ohne zu wissen, was mich erwartete.

Die erste Begegnung

Schon in den ersten Minuten, als ich auf dem Rücken des Kamels saß, geschah etwas Merk­wür­diges: Ich fühlte mich zu Hause. Als wäre ich schon immer geritten, als würde dieses Tier mich längst kennen. Jeder Schritt trug mich tiefer hinein in eine Land­schaft, die nicht nur aus Sand und Steinen bestand, sondern aus unzäh­ligen Stimmen und Energien.

Wüstenreise 2025
Meine spiri­tu­elle Reise: Vom Ruf der Wüste zum Ankommen bei mir selbst 4

Die Sprache der Wüste

Die Wüste spricht. Mal sanft, wie ein Flüstern, das dich behutsam begleitet. Mal kraftvoll, fast heraus­for­dernd, wenn sie dich an Stellen rührt, die lange verborgen lagen. Sie über­rascht – immer wieder.

In der Stille, die nicht leer, sondern voller Schwin­gung ist.

In der Tiefe, die dich zugleich weitet und erdet.

Im strah­lenden Licht des Tages, wenn alles klar und gren­zenlos wirkt.

Und in den Nächten, unter einem Ster­nen­himmel, der so uner­mess­lich funkelt, dass jedes Gefühl von Kleinsein verschwindet.

Wüstenreise Lagerfeuer 2025
Meine spiri­tu­elle Reise: Vom Ruf der Wüste zum Ankommen bei mir selbst 5

Reise nach außen – und nach innen

Jeder Tag brachte einen neuen Ort, ein anderes Bild, eine weitere Erfahrung. Und doch ging die eigent­liche Reise nicht nach außen, sondern nach innen. Ich kam näher zu mir selbst, Schritt für Schritt, getragen von der Einfach­heit des Noma­den­le­bens. Die Stille machte Platz für das, was in mir lange keinen Raum gefunden hatte. Freude, Fülle, Klarheit – und manchmal auch Fragen, die sich erst nach und nach beant­worten wollten.

In Gemein­schaft und Gebor­gen­heit

So sehr die Wüste dich in die Begegnung mit dir selbst führt, so sehr schenkt sie auch Verbin­dung. Mit den Menschen, die an deiner Seite gehen. In unserer Gruppe wuchs Gebor­gen­heit. Worte wurden unwich­tiger, Blicke und Gesten genügten. Es war, als ob die Wüste uns alle in ein großes, stilles Zelt aufge­nommen hätte, in dem wir für eine kurze Zeit gemeinsam leben durften.

Wüstenreise Sinai 2025
Meine spiri­tu­elle Reise: Vom Ruf der Wüste zum Ankommen bei mir selbst 6

Das Geheimnis der Wüste

Und manches bleibt geheim­nis­voll. Die Wüste offenbart nicht alles auf einmal. Sie birgt ihre Geschenke geduldig, bis die Zeit reif ist, sie zu entdecken. Viel­leicht morgen, viel­leicht erst in einigen Jahren, wenn ein Gedanke, ein Bild oder ein Traum plötzlich wieder­kehrt.

Einfach­heit und Reichtum – das ist es, was die Wüste mir gezeigt hat. Und diese Erfahrung trägt mich noch immer.

Auch in diesem Frühjahr ist wieder eine Reise mit dem Wüsten­schiff geplant.

Mehr dazu könnt Ihr auf der Website von Nomaden des Herzens erfahren.

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